Du trauriger Januar!
11.01.2012
Du trauriger Januar!
Wenn es Mitte Januar ist, heißt es kalte Temperaturen, vorwiegend leere Fußgängerzonen und fleißiges Arbeiten im Büro. Die weihnachtlichen Feiertage verschwinden immer mehr in die Vergangenheit; jeder Berufstätige hat mittlerweile seinen Job wieder aufgenommen und arbeitet sich von noch übrigen Unterlagen aus dem Vorjahr bis hin zu aktuellen To-Dos.
Jeder versucht seinen Geldbeutel zu schonen, nachdem im Vormonat besonders viele Geldbeträge vom Konto abgingen. Die Geschäfte und Boutiquen versuchen durch attraktive Angebote Kunden anzulocken. Trotz der chaotischen „Wühltische“, „Rabattecken“ und Co, lässt sich der Kunde, auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Schnäppchen, nicht abschrecken. Im Gegenteil: Je mehr Prozente und Unordnung das Auge reicht, desto mehr packt ihn das Bedürfnis, doch noch „DAS BESONDERE“ unter all dem „Kram“ zu finden. Daraus resultierend sind ernüchternde Gesichtsausdrücke ebenso möglich, wie das, durch´s tatsächliche Finden ausgelöste, begeisterte Grinsen.
In den vergangen Tagen habe ich in unserem ConceptRoom ausgeholfen. Leider musste ich dabei wieder einmal die negativen Eigenschaften der typischen „Nach-Weihnachten-Flaute“ erfahren. Umdekorieren war die Folge. Displays wurden verschoben, Produkte ausgetauscht, neue Farb-Arrangements fanden ihren Platz. Der kleine Laden erstrahlte anschließend in neuem Glanze, die Produkte wirkten durch ihren Platzwechsel wie neu. Immer wieder unglaublich, stellte ich fest, wie anders ein Raum wirken kann, wenn er neu umgestaltet wird. Durch das neu dekorierte Interieur steigt jetzt natürlich die Hoffnung auf mehr Laufkundschaft.
Wie heißt es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und selbst wenn diese stirbt, nach einigen Wochen wird sich das Portmonee der meisten Menschen wieder erholt haben und es wird immer öfter heißen:„Schönen Guten Tag! Wie kann ich Ihnen behilflich sein?“
Bis dahin, verbleibe ich mit einem geduldigen Gruß.
Ihre Stéphanie
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