Und täglich grüßt die Freundlichkeit
Und täglich grüßt die Freundlichkeit
Es ist wieder Mittwoch und unser Blog wartet auf einen neuen Eintrag. Die Chinesen würden jetzt sagen „Da haben wir uns ja was „eingebloggt“.
Immer wieder frage ich mich, welche Rolle eigentlich FREUNDLICHKEIT in der heutigen Zeit spielt. Tagtäglich erlebe ich Situationen wie das Ritual an der Supermarktkasse. Nachdem der Hintermann mir seinen Einkaufswagen in den Allerwertesten rammte, stehe ich nun vor der Kassiererin, die mich weder begrüßt, noch ansieht und mir dann liebevoll ein schnippisches „fünf Euro achtzig“ um die Ohren haut. Da steh ich nun und frage mich, was ich falsch gemacht habe. Hat sie vielleicht eine Ruccola-Allergie oder mag sie keinen Schimmelkäse? Nicht einmal nach meiner Antwort „Ihnen auch einen schönen guten Morgen, sehr gerne, vielen Dank und einen schönen Tag noch!“ versteht sie, was in dieser Situation gerade falsch lief. Neben diesem Klassiker durfte ich nun zudem auch einmal erleben, wie es sich anfühlt, wenn sich jemand mit seinem Schlüssel auf meinem Autolack verewigt. Vielen Dank unbekannterweise! Und so geht es Tag für Tag. Das Leben hält immer wieder neue Überraschungen bereit.
Gemäß dem Motto „What you deserve is what you get“ denke ich dann aber wieder an mein gutes Karma, versuche ruhig zu bleiben und entschuldige dieses Fehlverhalten mit der Unzufriedenheit, Unausgeglichenheit und schlechten Erziehung dieser Menschen. Das ist meine Art der Verarbeitung.
Im PR-Alltag passieren mir solche Dinge zum Glück selten. Hier gilt das Motto „Wie man in den Wald rein ruft, so schallt es auch wieder heraus“. Und selbst wenn Frau XY einmal versehentlich eine für sie irrelevante Pressemitteilung erhalten hat und mich nett darauf hinweist sie vom Verteiler zu löschen, entschuldige ich mich und nehme die Änderung direkt vor.
Einen interessanten Artikel zum Thema Freundlichkeit in der PR finden Sie hier: www.zeit.de/2005/36/C-Frauen_und_PR
Mit freundlichen Grüßen ;-)
Ihre Carolin
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