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17.08.2011
09:41

Freiheit mit Technik

17.08.2011

Freiheit mit Technik

Derzeit befinde ich mich in Tallinn. Eine Geschäftsreise und dies mit viel Lernpotenzial. Am 20. August wird es hier wohl ein Riesenfest geben, dann feiert Estland sein 20 jähriges Bestehen als freie Republik. Gern würde ich mitfeiern, alle sind sehr nett und überaus aufmerksam hier. Touristen gegenüber - und davon gibt es eine MENGE!!! - sind sie dankbar und stolz. Gern zeigen die Estländer, was sie in diesen zwanzig Jahren erreicht haben. Nicht nur die schönen Neubauten, die wundervoll restaurierte Altstadt, das fröhlich bunte Modedesign und die florierenden Geschäftsideen finden hier Applaus - ich finde, dass man besonders der Offenheit Neuem gegenüber eine große Aufmerksamkeit schenken sollte. Alle, die ich in den letzten 2 Tagen hier in Tallinn angetroffen habe, sprechen Englisch, interessieren sich für Neuigkeiten aus dem Ausland und präsentieren ihre Ideen oder Services mit Leidenschaft. Besonders begeistert bin ich von der technischen Freiheit, für die Estländer wohl sehr bekannt sind. Überall stehen PC bereit, die man ohne anzufragen nutzen darf, WiFi ist an jedem Standort kostenfrei verfügbar - und das ist alles selbstverständlich. So sitze ich nun hier einem kleinen Deli in der Altstadt und genieße diesen Service bei wunderschönem Sonnenschein und schreibe meinen Blog. Wunderbar. So lässt es sich arbeiten. Das Mobiltelefon hat hier in Tallinn oder gar in Estland eine besondere Funktion. Ohne das Handy wird ein/e Estländer/in wohl kaum auf die Straße gehen: Parkgebühren, Shopping, Rechnung im Café zahlen - alles funktioniert mit dem bzw. über das Handy. Schnell und zuverlässig und vor allem selbstverständlich. Das hat mich irgendwie sehr beeindruckt. Jeden Tag nutze ich das Internet im Büro oder Zuhause - zum Arbeiten und eventuell für ein paar private Tätigkeiten. Doch der so selbstverständliche und natürliche Umgang mit der mobilen Technik ist mir bis dato einfach noch nicht begegnet. Wieviel Zeit man doch spart und wie frei man sich dabei fühlt. Die Estländer werden am 20. August wohl richtig groß feiern. Als freie Republik mit rundem Jubiläum. Und ich stoße dann gern noch zusätzlich auf die Freiheit mit dem Umgang mobiler Technik an.

Es grüßt herzlich Tanja

10.08.2011
15:54

As cold as ice

As cold as ice

Wir haben Sommer, genauer gesagt HOCHsommer. Das heißt aber noch lange nicht, Sommer, Sonne, Sonnenschein. Draußen ist es 17°C kalt und nach einigen Arbeitsstunden vor dem PC, sind es auch im Büro gefühlte 17 Grad. Ich habe mich gerade einmal auf die Suche nach „Behandlungsmöglichkeiten“ meines chronischen Kälteempfindens gemacht und bin dabei auf zwei interessante Produkte gestoßen, die ich mir spätestens für den anstehenden Winter dringend besorgen sollte.

 

Da Menschen, insbesondere Frauen, ja bekanntermaßen zuerst an den Extremitäten frieren, suche ich also nach Möglichkeiten Hände und Füße warm zu halten. Hier bin ich schnell fündig geworden: „Mikrowellen Boots“ und „USB Handschuhe“ heißen meine Favoriten, denn die sind echt praktisch. Die Boots kommen einfach für wenige Minuten in den Elektroheizer und schon gibt’s warme Füße. Die USB Handschuhe muss ich nur mit meinem PC verbinden und schon werden diese ebenfalls kuschelig warm. Zu kaufen gibt es die guten Stücke z. B. bei www.megagadgets.de und www.geheimshop.de

 

Und wieder einmal wird mir bewusst, es gibt wirklich (fast) nichts, was es nicht gibt.

 

Beste Grüße

Carolin

03.08.2011
19:18

Papierkram

Mein PR Herz schlägt für Papier! Wirklich, seit ich denken kann beschäftige ich mich mit Magazinen. Meine Mutter abonnierte damals die Tina und Bild der Frau, die ich im Alter von 9-12 Jahren mit Genuss durchgeblättert habe. Ganz besonders schön war auch immer der Tag, an dem der neue OTTO-Katalog bei uns eintraf. Schnell verschwand dieser in meinem Bettkasten, sodass mir den niemand sonst wegnehmen konnte. Hochglanzbilder und Fotostrecken, ob Mode, Wohnen, Kochen oder Reisen, alles aus Papier zum Blättern fand ich toll. Ich fing auch an, die für mich schönsten Seiten zu sammeln. Alles, was mir gefiel, trennte ich vorsichtig aus dem Heft und ordnete es - natürlich nach Themen - in Präsentationsbüchern. Wenn ich jetzt daran zurück denke, gelten diese wohl als meine ersten "Clippingmappen". ;-) In Teenagerzeiten entdeckte ich das zu dieser Zeit noch großformatige MAX. Wundervolle Fotos auf übergroßen Seiten. Einfach "groß"artig. Die Topmodel-Ära erlebte ich durch dieses Heft, Fotostrecken von Herb Ritts waren von der Redaktion besonders gefragt. Das waren noch Zeiten. Da investierte man noch richtig in Produktionen und besondere Formate.

 

Ende letzter Woche kamen wir wieder in den Genuss, ein hochwertiges Pressemailing per Post zu versenden. Ich liebe das! Alleine all die Vorbereitungen dazu finde ich feierlich. Ausgedruckte Pressetexte, schön verpackt und unverfälscht: so sollte es immer sein. Wir geben uns dann ganz besonders viel Mühe, schließlich sollte der Kosten-Nutzen-Effekt so gut wie möglich eingesetzt werden. Da muss auch jede Kleinigkeit sitzen: die Briefmarke am rechten Fleck, der Adressaufkleber gerade, die handschriftlich geschriebenen Grußkarten fein leserlich und individuell verfasst usw. Wir genießen diese Stunden der Vorbereitungen in der Agentur meist gemeinsam mit einer Tasse Kaffee und guten Gesprächen. Die Stimmung ist dabei fast schon meditativ. Und neben den vielen - natürlich auch notwendigen und kostensparenden - Email-Mailings, sind wir uns bewusst, dass jedes auf Papier und per Post versandtes Mailing etwas ganz Besonderes ist.

 

Oftmals denke ich dabei auch an Magazine, die ich sehr mochte, die es aber aus vielerlei bekannten oder auch unbekannten Gründen auf dem (deutschen) Markt nicht geschafft haben: Brigitte Young Miss, Vanity Fair, Elle Bistro, Amica, um nur einige zu nennen. Viele kann ich nun online sehen, doch ich vermisse es, diesen Magazinen dem Erscheinungstermin hinzufiebern, zum Kiosk zu laufen und eine frisch gedruckte Ausgabe durchzublättern. Auf Papier wirken Reportagen, Shootings und Interviews einfach echter, authentischer, ehrlicher.

 

Daher - und auch wenn ich mich dem Online-Zeitgeist zu gern annähere, da ich seine Vorteile und Bequemlichkeiten oft (be)nutze - gebe ich offen zu: ich vermisse den ganzen Papierkram, der mich auch zur PR gebracht hat.

 

Wie ich diese Woche hörte, wird die für kurze Zeit eingestellte Zeitschrift MAX wieder aufgelegt. Ich bin jetzt schon gespannt auf das Format.

Es grüßt Tanja

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