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02.11.2011
14:41

Qubique: Designmesse mit viel Potenzial

02.11.2011

Qubique: Designmesse mit viel Potenzial

Letzte Woche fand, wie in meinem letzten Blogeintrag bereits angekündigt, erstmals die Design- und Möbelmesse „Qubique“  in den Hangars des ehemaligen Berliner Flughafens Tempelhof, statt. Vom 26. bis zum 29.10. haben renommierte Marken, sowie vielversprechende Newcomer versucht dem durchaus kritischen Designermarkt zu bestehen- und das, wie ich finde, größtenteils mit Erfolg!

„Was für eine atemberaubende Location?“ war wohl der erste Gedanke, der mir kam, als ich die Empfangshalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof, und zugleich die Empfangshalle der Ausstellung, betrat. Riesig hohe Decken, Platz soweit das Auge reicht, und das noch funktionierende alte Fließband, das ehemals für das Gepäck gedacht war, erinnerten sofort an die Zeit, als der Verkehr des Tempelhofer Flughafens noch nicht eingestellt worden war. Nach dem großzügigen Eingangsbereich also musste man einen langen Gang durchgehen, um zu dem ersten großen Ausstellungs- Hangar zu gelangen. Doch der Weg bis dorthin war keinesfalls langweilig! Eine Ausstellung in der Ausstellung könnte man sagen, lenkte vom langen Flur ab und machte ihn durchaus interessanter. In dem ersten Hangar angekommen, fühlte man sich gleich sehr willkommen. Der auf einem Podest erhöhte Barbereich fiel mir gleich ins Auge. Nun lief ich langsam die Ausstellung ab und nahm jeden Aussteller genauer unter die Lupe. Jeder Designer und Hersteller auf seine eigene Weise hatte interessante und ansprechende Designobjekte zu bieten. Auch wenn der Eine sich mehr auf Leuchten, der Andere auf Teppiche und der Dritte auf Sitzgelegenheiten spezialisiert hat, waren alle Stände in sich schlüssig und lockten das neugierige Auge an. Fast jeder Aussteller bot eine einladende Sitzrunde an, um die Möglichkeit zum entspannten Austausch, sowie der Bildung oder Erweiterung von Netzwerken zu sichern. Am längsten blieb ich dann aber bei dem Stand von Gubi stehen. Es war wohl die große Ausstellungsfläche, die Aufmachung des Standes, sowie vor Allem aber die Objekte an sich, mit ihren gelungenen Design- Interpretationen,  die mich besonders beeindruckten.

Alles in Einem war das Konzept der Messe gut durchdacht und bot ein gelungenes Ergebnis für alle Besucher. Vom coolen und erfrischenden Ambiente, zum stylischen Publikum bis hin zur perfekten Location war alles dabei. Die insgesamt 130 Aussteller aus 20 verschiedenen Ländern, vor allem aus Skandinavien, Italien, Spanien und Deutschland, konnten sowohl den Besucher als auch den qualifizierten Fachmann überzeugen. Die eher kleine, überschaubare Messe zog letztlich nicht nur regional ansässige Besucher, sondern Menschen aus ganz Deutschland, sowie aus Teilen Europas an. Ich für meinen Teil sage: Herzlichen Glückwunsch, liebe Qubique, für den gelungenen Start in die Welt der Interior- Messen. Ich bin gespannt auf nächstes Jahr!

Und damit herzlichste Grüße,

Ihre Stéphanie

Trendscouting in Berlin Tempelhof

26.10.2011

Trendscouting in Berlin Tempelhof

Ich stelle mich vor; ich bin neuer Trainee bei ImpulsebC. Ich bin schon ganz gespannt, was mich für aufregende Aufgaben erwarten und hoffe, dass ich einiges lernen kann.

 

Daher freue ich mich sehr, dass ich gleich in meiner ersten Arbeitswoche eine besonders praxisorientierte und spannende Möglichkeit bekommen habe. Ich werde nämlich auf die Qubique Messe gehen. Ich bin zuvor schon auf verschiedene Messe- und Messeveranstaltung gewesen, aber auf diese freue ich mich ganz besonders. Die letzteren Messebesuche waren um ehrlich zu sein, zum Teil zumindest, wohl eher gewisse „Zwangsveranstaltungen“, die ich aber dennoch aufgrund meines Studiums machen sollte. Vor einigen Monaten, beispielsweise, war ich auf der CeBIT. Die CeBIT kann für den IT- Experten natürlich eine durchaus informative und brauchbare Erfahrung sein, ich für meinen Teil fand diesen Messebesuch jedoch ziemlich ernüchternd. Aber das lag wohl auch daran, dass ich nicht unbedingt der vernarrte IT- Freak bin. Ich freue mich demnach besonders auf die Qubique- Messe. Ich interessiere mich nämlich sehr für Möbel und Einrichtungsthematiken. Die Qubique thematisiert genau diese Sparte und vermittelt einen spannenden Einblick von Wohn-, zu Schlaf-, bis hin zu Essmöbeln. Sowohl renommierte Namen, als auch vielversprechende Newcomer werden ihre individuellen und, ich denke, durchaus gelungenen Werke präsentieren. Ich freue mich zudem ganz besonders, weil mich nicht nur eine reine Ausstellungs- Messe erwarten wird, sondern ein Rundum- Programm für die Besucher vorgesehen ist. Ich habe von einem hochkarätigen Catering gehört, welches vorgesehen ist, sowie von vielversprechenden Show- und Musikkonzepten. Ich bin also sehr gespannt.

 

Natürlich werde ich dann nächste Woche von der Qubique- Messe berichten.

 

Bis dahin verbleibe ich mit vielen Grüßen

Ihre Stéphanie

Lebensorganisation

19.10.2011

Lebensorganisation

Wir haben Oktober. Bald November. Und dann auch schon Dezember. Zeit also, sich Gedanken über 2012 zu machen. Ein Gedanke, der mir seit Tagen durch den Kopf flattert ist die Frage nach dem Organisationsmedium Kalender. Man wird ja nicht jünger und Termine, Erlebtes und besondere Ereignisse – nicht zu vergessen Geburtstage! – sollten schon übersichtlich beisammen gehalten werden. Die Frage, die sich mir dabei stellt: Smartphone und/oder Taschenkalender?

 

Nachdem ich Für und Wider abgewägt habe, entscheide ich mich für die „doppelt hält besser“- Variante. Verzichten möchte ich nur ungern auf meine persönlichen, handschriftlichen Eintragungen und Kritzeleien in einem natürlich gut aussehenden und praktischen Diary. Andererseits schaue ich nicht täglich in meinen Kalender, sodass ich doch froh bin, dass mich mein iPhone lautstark und blinkend daran erinnert, dass ich meiner Freundin, die ich bereits die letzten 3 Jahre vergessen hatte, zum Geburtstag gratulieren muss. Natürlich per SMS. Das geht schnell, unkompliziert und der Gruß landet auch direkt auf ihrem Display – ohne Umwege und portofrei.

 

Doch während ich so die Geburtstags-SMSen, die doch immer irgendwie ähnlich klingen, verfasse, merke ich schon, dass ich doch eher ein Schreibkram-Typ bin. Ich liebe es, Briefe zu öffnen (ausgenommen Rechnungen) und handgeschriebene Post- und Grußkarten zu lesen. Getreu dem Motto „back to the roots“ beschließe ich, in den nächsten Tagen einen Schreibwarenladen zu besuchen, den prägnanten Papierduft zu inhalieren und mich mit Grußkarten, Geschenkpapier und natürlich einem stylischen Taschenkalender für 2012 auszustatten. Damit ich mein Vorhaben nicht vergesse, speicher ich mir aber natürlich noch fix eine Erinnerung in mein iPhone ein. Ohne geht’s eben doch nicht. Oder?

 

In diesem Sinne, viele elektronische Grüße

Ihre Carolin

 

PS: Besondere Schreibwaren gibt es u.a. bei der schwedischen Traditions-Buchbinderei Bookbinders Design

Zu Tisch, bitte! Messebesuch Formland Dänemark

Messezeit ist Inspirationszeit. Ich liebe besonders die Messen, die wir ausschließlich besuchen und nicht selbst mit organisieren. Denn dann bleibt ganz viel Zeit fürs "Trendscouting". Eine davon haben wir erst letzte Woche in Dänemark zusammen besucht: die Formland in Herning. Abgesehen davon, dass dieses Örtchen weit ab vom Schuss ist und wir sage und schreibe ca. 7 Stunden für die Anfahrt benötigen, sind dort vor allem zum Augusttermin alle namhaften dänischen Hersteller unserer Branche "Interieur, Küche und Wohnen" vertreten. Natürlich auch unsere PR Kunden wie Rosendahl, Holmegaard, Kay Bojesen, Trimm Copenhagen usw. Da geht natürlich unser Herz auf und aller Anfahrtstress ist sofort vergessen!

Wenn wir ausnahmsweise nicht selbst am Messestand präsentieren und Gäste empfangen, nehmen wir uns sehr viel Zeit, neue Impulse und Trends aufzufangen. Wir haben auch diesmal viel entdeckt, doch die meiste Zeit verbrachten wir doch bei unserem Kunden Kay Bojesen. Die Präsentation war aber auch zu schön! Lustige Kay Bojesen Affen am Tisch platziert, mit Lätzchen umgebunden warten an dieser Tafel auf das Servieren von frischem Bananenbrei. "No more ananas, please!", stand zu lesen auf den Umhängelätzchen. Wir haben uns kaputt gelacht und uns gefragt, wieviel Spaß die Merchandiser aus dem Hause Rosendahl Design Group wohl beim Aufbau des Messestands gehabt haben mussten. Hut ab zu dieser Präsentation, damit das neu lancierte Kay Bojesen Kinderporzellan lebendig zur Geltung kommt. Und das schönste daran, Kay Bojesens Philosophie, das Kind im Erwachsenen zu wecken, wurde hier anschaulich durch das Messe-Team verwirklicht und demonstriert!

Es Grüßt herzlich Tanja

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22.06.2011
15:09

Von Supermärkten, Blusen und Möbelmärkten

Wenn ich so aus dem Bürofenster sehe, frage ich mich jedes Mal, wer eigentlich auf die Idee kam dieser Supermarkt-Kette ein Logo in den Farben Royalblau, Gelb und Rot zu verpassen? Für mich persönlich eine absolute Farbsünde! Royalblau spielte in der Mode der 80er eine signifikante Rolle. Meine Mutter würde jetzt sagen „FDJ-Blau“.  In ihrem Kleiderschrank hängt sogar heute noch die kleine hübsche Kinderbluse in Royalblau mit Gelben Logo. Dazu gab es ein pfiffiges Halstuch.

Royalblau und Gelb, das geht also nicht. Aber was geht eigentlich? Im Interieur Bereich wird heutzutage großer Wert auf ein perfekt abgestimmtes Farbspektrum gelegt. Die Deutschen sind Meister im Wände streichen, und auch beim Verzieren dieser (beispielsweise mit Wandtattoos) wird nicht gespart. Jedes große Bauhaus bietet uns Kunden gefühlte dreitausend Farbvarianten an. Theoretisch ist die Liste der Nuancen sogar unendlich.

Mein absoluter Favorit ist derzeit eine Kombination aus einem kräftigen, leuchtenden Rot, einem kühlen und hellen Eisblau und einem warmen Sand-/Holzton. Für mich ist diese Farbgruppe ein wahrer Augenschmaus. Weitere spannende Farbthemen bietet die „Welt der Farben“ der Magazine Schöner Wohnen und Living at Home des Verlags Gruner+Jahr: www.livingathome.de/wohnen_einrichten/weltderfarben

Hier finden die Leser regelmäßig interessante Inhalte rund um das Thema Farben im Wohnbereich. Wer also noch etwas Inspiration für den nächsten Umzug oder die anstehenden Renovierungsarbeiten sucht, wird hier sicher fündig. Passende Wohnaccessoires lassen sich dann z. B. im ConceptRoom oder beim großen schwedischen Möbelhaus finden. Apropros großes schwedisches Möbelhaus, wie war das noch mit dem Royalblau und Gelb…?

Es grüßt Carolin

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